|
Das hatte sich zum Glück nicht bestätigt, doch bei der Narkosefähigkeitsuntersuchung wurde ein vergrößertes Herz festgestellt.
Die anfängliche Medikamentendosis von Vasotop hat sie gar nicht vertragen. Sie war nur noch schlapp. Anstatt die Dosis zu verringern wurde sie auf Vetmedin umgestellt. Es ging ihr damit zwar konditionell besser aber: in Ruhe sah man den Hund pro Pulsschlag "mitwackeln" und wir hatten das Gefühl, dass sie ständig unter Angst litt. Wir haben uns daraufhin entschieden, einen Herzspezialisten aufzusuchen.
In der Tierklinik von Dr. Walla haben wir Dr. Deinert gefunden. Nach gründlicher Untersuchung (Herzsonographie, Blutuntersuchung,
Röntgen) wurde Vetmedin abgesetzt und Snoopy erhielt erneut Vasotop
- es wurde langsam "eingeschlichen".
Unglaublich wie fit Snoopy wieder wurde. Nach einem Jahr kam ein Rückschlag.
Snoopy bäumte sich beim Treppensteigen auf und fiel um. Es
war ein Glück, dass ich direkt unter der Treppenstufe stand und
sie auffangen konnte. Die Kleine kam zu sich und ich zu mir - unbeschreiblich!
Diese Schreckminuten werde ich wohl niemals vergessen. Ich dachte
sie sei nun Tod!
In dieser Nacht fiel sie noch 4x um und am Morgen fuhren
wir sofort in die Tierklinik. Nun kam erneut Vetmedin zum Einsatz.
In geringer Dosis und 4 Monate waren ihre Synkopen fast verschwunden.
Danach wurde die Dosis erhöht. Zusätzlich lagerte Snoopy Wasser
auf der Lunge ein. Folglich erhielt sie Furosemid. All diese Folgeerscheinungen
ihrer diagnostizierten Herzklappenerkrankung konnten wir lange Zeit
behandeln und nach der Ernährungsumstellung auf Selbstgekochtes
(Fleisch, Kartoffeln und Gemüse) war auch ihr ständiger Juckreiz
fast ganz verschwunden.
Als
sie dann allerdings noch Wasser im Bauchraum einlagerte und all
die Entwässerungen gar nichts mehr halfen (Snoopy wurde die letzten
Wochen stets 2-3stündig, auch nachts, zum Pipi machen nach unten
getragen) und sie sogar ohne Anstrengung ständig umfiel haben
wir entschieden sie gehen zu lassen.
Es
war wirklich kein Hundeleben mehr.
Als
sie vierzehn Jahre alt wurde, haben wir Snoopy zu Hause bis zur Regenbogenbrücke
begleitet.
Sie
war unser Sonnenschein und wird es auch bleiben. Immer mehr verblassen
die Erinnerungen an die Zeiten in denen es ihr nicht gut ging und
immer mehr denken wir an die Zeit in der wir eine Hundemaus
hatten die unser Leben mit ihrem Charme, ihrer Intelligenz und ihrer
unglaublichen Liebe zu uns so unsagbar bereichert hat!
|